Ablauf der Horizontalsperre

Horizontalsperre

 

Eine Horizontalsperre ist eine bauliche Maßnahme, die aus dem Boden aufsteigende Feuchtigkeit daran hindern soll, ins Mauerwerk einzudringen und dort kapillar nach oben zu steigen. In Neubauten ist die deshalb auch Horizontalabdichtung genannte Horizontalsperre längst Standard, in älteren Gebäuden ist sie, wenn überhaupt vorhanden, häufig undicht. Es wird eine auf Silan basierende Injektionscreme eingebracht, die sehr wirkungsvoll in der Altbausanierung empfohlen wird. Die Creme dringt in Feinste Kapillare eine und verhindert ein unkontrolliertes absickern gegenüber eine Flüssiginjektion.

 

Beispiel eine Horizontalsperre:

 

Es werden Bohrkanäle je nach Durchfeuchtung des Mauerwerks im Abstand von 8 bis 12 cm im Versatz zweireihig angelegt. Die Bohrkanäle werden vollständig und Ölfrei ausgeblasen. Poröse Fugen und Zerstörtes Mauerwerk werden vor der Injektion ausgetauscht. Die Creme wird mit Niederdruck ins Mauerwerk eingegeben und reagiert innerhalb von 48 Std. Die Bohrkanäle werden wieder verschlossen.

 

- Hohe Beständigkeit gegen Salze

- Dauerhaft

- Ungiftig

- Keine Verwitterung

- Kann bis 95% Durchfeuchtung eingesetzt werden